← ← Zurück zu den Neuigkeiten

Per Stück oder per Karton bestellen: Staffelpreise erklärt

13 Sep 2026

Wer zum ersten Mal in einem B2B-Portal bestellt, sieht bei einem Artikel meist mehr als einen Preis. Es gibt einen Preis je Stück, manchmal einen Preis je Karton und manchmal eine Staffel, die ab einer bestimmten Menge gilt. Das ist kein Kniff, um Sie zu grösseren Mengen zu bewegen; es bildet schlicht ab, dass Auftragsbearbeitung, Verpackung und Versand je Stück teurer sind als je Karton.

Stückpreis, Kartonpreis und Staffel

Der Stückpreis ist der Ausgangspunkt: Sie bestellen genau die Menge, die Sie brauchen, auch wenn es drei Stück sind. Praktisch bei einer neuen Farbe oder bei einem Artikel, dessen Umschlagsgeschwindigkeit Sie noch nicht kennen. Steht beim Artikel eine Karton-Menge, ist das die Stückzahl, in der der Hersteller verpackt. Ein ganzer Karton bedeutet, dass im Lager nichts ausgepackt und neu verpackt werden muss.

Die Staffel ist die dritte Form: ein Preis, der ab einer bestimmten Stückzahl gilt. Der Unterschied je Artikel wirkt klein, summiert sich aber übers Jahr. Sehen Sie deshalb nicht nur auf den Preis in der Zeile, sondern darauf, wie viel Sie von diesem Artikel im Quartal verkaufen. Läuft ein Artikel gut, ist ein Karton meist sinnvoller als viermal eine Handvoll.

  • unbekannter Artikel oder neue Farbe: per Stück, kleine Menge
  • Dauerläufer: ganzer Karton, damit Sie seltener bestellen müssen
  • Saisonartikel: per Stück, sofern Sie ihn nicht sicher erneut führen

Auf Lager oder mit Lieferzeit

Bei jedem Artikel steht die Verfügbarkeit. Artikel auf Lager können sofort ausgeliefert werden. Bei Artikeln mit Lieferzeit warten Sie auf Nachschub vom Hersteller oder, bei den Möbeln, auf den Versand direkt vom Produzenten. Diese Angabe ist keine Zierde: Sie entscheidet darüber, ob Ihre Bestellung diese oder nächste Woche auf der Verkaufsfläche liegt.

Bestellen Sie Artikel aus beiden Kategorien in einem Auftrag, haben Sie zwei Möglichkeiten. Sie warten, bis alles da ist, und lassen den Auftrag in einer Sendung verschicken, oder Sie lassen den Lagerteil sofort abgehen und den Rest nachliefern. Das Erste spart Versandkosten, das Zweite bringt schneller Umsatz bei den Artikeln, die Sie jetzt brauchen. Geben Sie Ihre Präferenz bei der Bestellung an.

Rechnung nach Auslieferung

Die Rechnung folgt dem, was tatsächlich ausgeliefert wurde, nicht dem, was bestellt wurde. Geht ein Auftrag in Teilen raus, sehen Sie das in der Buchhaltung wieder: Sie zahlen nicht im Voraus für Artikel, die noch beim Hersteller unterwegs sind. Bestellt wird auf Rechnung mit Zahlungsziel, eine Kreditkarte ist nicht nötig.

Eine praktische Gewohnheit: Legen Sie einen festen Bestelltag pro Woche fest. Im Lauf der Woche sammeln Sie, was aufgefüllt werden muss, prüfen am Bestelltag die Verfügbarkeit im Portal und geben eine Bestellung statt fünf kleiner auf. Das spart Versandkosten, Verwaltung und Wareneingänge im eigenen Lager.

Aktuelle Preise, Kartoninhalte und Verfügbarkeit sehen Sie nach dem Anmelden im Katalog. Wenn Sie noch kein Konto haben, können Sie sich mit Ihren Firmendaten registrieren.